Anzeige

Verkaufsoffene Sonntage im Bundesland Hamburg (HH)

HH – Verkaufsoffene Sonntage und außergewöhnliche Öffnungszeiten in Hamburg finden Sie bei uns ebenso wie zahlreiche Veranstaltungen, Einkaufszentren und Geschäfte. So wird Ihr Einkauf am Sonntag zum Erlebnis!
Anzeige

Verkaufsoffene Sonntage in Hamburg

Mönckebergstraße, Europapassage, Hafen-City, der Isemarkt oder das Hanseviertel – Hamburg ist überhäuft mit guten Gelegenheiten zum Shoppen. In der City der schnelllebigen Hansestadt halten sich die meisten Menschen jedoch aufgrund der Arbeit oder anderen alltäglichen Vorhaben auf. Viel Zeit zum Shoppen bleibt nur selten. Doch glücklicherweise bietet auch die zweitgrößte Stadt Deutschlands ab und zu an, sonntags über die Shopping-Boulevards zu flanieren und von Geschäft zu Geschäft zu stöbern.

 

Dabei eignet sich ein verkaufsoffener Sonntag in der Freien und Hansestadt Hamburg nicht nur für Einwohner, sondern auch für Ausflüge aus anderen Bundesländern heraus. Schließlich hat Hamburg nicht nur schöne Shoppingmeilen, -passagen und -zentren zu bieten, sondern auch einen Hafen, die Alster, viel Grünfläche und jede Menge Fleete. Viele Gelegenheiten für Spaziergänge, Erholung und Familienzeit. Die Kombination aus beidem füllt einen ganzen Tag mehr als optimal aus.

 

Jetzt ist nur noch wichtig zu erfahren, wann in Hamburg verkaufsoffene Sonntage stattfinden und welche Regelungen für die vielen Ausflugsgebiete an Sonn- und Feiertagen gelten. Wir haben das Hamburgische Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten unter die Lupe genommen und die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Sonntagsöffnungen in Hamburg

Das Wichtigste zuerst: In Hamburg dürfen Geschäfte viermal im Jahr ihre Türen für die Kundschaft auch an Sonn- und Feiertagen öffnen. Wann diese Tage sind, entscheidet der Senat, der in anderen Bundesländern mit einem Ministerrat, einer Staatsregierung oder einer anderen Art der Landesregierung verglichen werden kann.

 

Die Sonntagsöffnungen können sich auf bestimmte Gebiete in Hamburg oder Handelszweige beschränken, sodass ein verkaufsoffener Sonn- und Feiertag nicht gleich für ganz Hamburg gelten muss. Was ebenfalls variieren kann, sind die Öffnungszeiten: so dürfen die Geschäfte maximal fünf aufeinander folgende Stunden offen haben, spätestens um 18 Uhr Feierabend machen und grundsätzlich außerhalb der Zeit des Hauptgottesdienstes liegen. So weit, so gut, erinnert es an die Regelungen des Bundesrechts, was vor dem Hamburgischen Ladenöffnungsgesetz galt, das am 1. Januar 2007 in Kraft trat.

 

Spezieller wird es, wenn es um die Sonn- und Feiertage geht, an denen unter keinen Umständen Geschäfte zum Shoppen einladen dürfen. Diese sind die Sonntage im Dezember, Oster-, Pfingst- und Totensonntag sowie der Volkstrauertag. Auch gesetzliche Feiertage wie der 1. Mai oder der 3. Oktober sind von Sonntagsöffnungen ausgeschlossen.

 

Das Gute am Stadtstaat Hamburg: Die zuständigen Behörden und der Senat behalten sich vor, für etwaige Regelungen zeitlich begrenzte Ausnahmen zu formulieren. Liegt im öffentlichen Interesse ein triftiger Grund vor, können auch weitere Sonn- und Feiertage zum Shoppen freigegeben werden. In Hamburg kann das beispielsweise der alljährlich stattfindende Hafengeburtstag sein, sofern alle vier zu vergebenen verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage bereits anderweitig verplant wurden.

Bestimmte Gebiete, bestimmte Regelungen

Dass Hamburg eines der beliebtesten Reiseziele in Deutschland für Touristen ist, kann wohl kaum jemanden überraschen. Eben aus diesem Grund hat die Hansestadt auch spezielle Regelungen verfasst, um den besten Tag in der Woche nicht vor geschlossenen Türen verbringen zu müssen – mal abgesehen davon, dass einem in diesem Fall wohl kaum langweilig werden würde in der norddeutschen Großstadt.

 

An 40 von insgesamt 52 Sonntagen im Jahr dürfen bestimmte Verkaufsstellen öffnen. Wenn diese auf einen Feiertag fallen, bleibt die Regelung erhalten; Ausnahmen bilden lediglich der Ostersonntag und der Zweite Weihnachtsfeiertag. An derartigen verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen dürfen Geschäfte bis zu acht Stunden öffnen. Allerdings nur jene, die Badegegenstände, Süßwaren, frische Früchte, alkoholfreie Getränke, Blumen, Tabakwaren, Zeitschriften sowie Waren, die für Hamburg oder die jeweilige Region kennzeichnend sind, verkaufen. Shoppingtouren, an denen man am Ende zahlreiche Taschen mit Kleidung, Schuhen und anderen schönen Dingen gefühlt in den Händen trägt, sind also nicht zu erwarten.

 

Außerdem müssen die genannten Verkaufsstellen in bestimmten Gebieten, die mit hohem Fremdenverkehr frequentiert sind, angesiedelt sein. Diese werden als Ausflugs- und Erholungsgebiete deklariert. Welche Gebiete in Hamburg sich als solche bezeichnen dürfen, legt der Senat durch Rechtsverordnungen fest. Unverändert gehören die Hafen-City, Gebiete um die Alster und das Alte Land dazu. Was es in Hamburg jedoch nicht gibt, sind mit entsprechenden Prädikaten versehene Kurorte.

Wo man jeden Sonntag etwas einkaufen kann

Kommt man in der Woche mal nicht dazu die nötigen Lebensmittel zu besorgen oder man braucht dringend Medikamente, gibt es natürlich auch in Hamburg die Möglichkeit wirklich an jedem Tag in der Woche an diese zu kommen. Entsprechend der 6x24-Regelung dürfen Geschäfte außer sonntags rundum die Uhr offen haben. Durchziehen tun das in Hamburg aber in erster Linie nur die SPAR Expresse an besonders frequentierten Orten.

 

Damit auch sonntags dem Notfall geholfen wird, dürfen Apotheken, Tankstellen sowie Verkaufsstellen in oder auf Verkehrsanlagen offen bleiben. In Hamburg gehört zu letzterem der Flughafen, Personenbahnhöfe, Busterminals und Anlegestellen des Schiffsverkehrs. Verkauft werden dürfen jedoch nur Waren des täglichen Gebrauchs sowie Geschenkartikel. Für Apotheken fallen Notfall-Medikamente ins Sonntags-Portfolio und Tankstellen beschränken sich lediglich auf Benzin, Autozubehör und Reisebedarf am letzten Tag der Woche.