Verkaufsoffene Sonntage in Deutschland

Auf verkaufsoffene-sonntage.com finden Sie die kommenden verkaufsoffenen Sonntage in Ihrer Nähe.

Verkaufsoffene Sonntage am 14. August 2022

Bayern

86399 Bobingen

91154 Roth

94072 Bad Füssing

Niedersachsen

31737 Rinteln

38226 Salzgitter

Nordrhein-Westfalen

32105 Bad Salzuflen

42651 Solingen

46244 Bottrop

53902 Bad Münstereifel

59555 Lippstadt

Rheinland-Pfalz

66482 Zweibrücken

Schleswig-Holstein

24103 Kiel

Verkaufsoffene Sonntage am 21.08.22

Verkaufsoffene Sonntage am 28.08.22

Verkaufsoffene Sonntage am 04.09.22

Wann hat man mehr Zeit als in der restlichen Woche? Am Sonntag. Aus diesem Grund finden dort nicht nur Freizeitveranstaltungen wie Konzerte, Fußballspiele und Co. statt, sondern Sonntage sind auch prädestiniert dafür shoppen zu gehen. Da das nicht ohne weiteres geht und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist, hilft es zu wissen, wann, wie und wo ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet.

Auf Verkaufsoffene-Sonntage.de bringen wir Transparenz in die gesetzlichen Regelungen, verraten, wo es Sonntage zum Shoppen gibt, und wann sie für das aktuelle Jahr geplant sind. Außerdem informieren wir darüber mit welchen Events, Märkten und Festivitäten die jeweiligen verkaufsoffenen Sonntage einhergehen.

2006 wurde die Zuständigkeit für die Regelung der Ladenschlusszeiten – somit auch für verkaufsoffene Sonntage – aufgrund der Föderalismusreform an die Bundesländer abgegeben. Kompliziert machen es somit die 16 unterschiedlichen Verordnungen, wann und wie ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden darf. Zudem sind oftmals bestimmte Voraussetzungen seitens der Ladeninhaber zu beachten. Es muss meistens ein Straßenfest, eine Messe oder ein anderes der Öffentlichkeit frei zugängliches Event stattfinden, um sonntags die Pforten für Kunden öffnen zu dürfen. Darüber hinaus variiert die maximale Öffnungszeit pro verkaufsoffenem Sonntag sowie die Anzahl solcher Sonntage, die pro Jahr stattfinden dürfen.

Damit jeder Verbraucher genau weiß, wann es sich sonntags lohnt zum Shoppen in die City zu fahren, entwirren wir das Ganze und bringen jedes Jahr Überblick in die verkaufsoffenen Sonntage. Wir wünschen viel Spaß beim Shoppen!

Gesetzliche Regelungen der verkaufsoffenen Sonntage in den Bundesländern

Die anschließende Übersicht ist ein grober Überblick zu den individuellen Regelungen pro Bundesland. Details dazu und zu etwaigen Sonderregelungen bezüglich bestimmter Geschäftsarten und Gemeinden finden sich auf der Seite jedes einzelnen Landes.

Baden-Württemberg

Es bedurfte erst zahlreicher Diskussionen bezüglich der Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage im Landtag Baden-Württembergs, um sich auf eine für das letztlich seit 2008 gültige Ladenöffnungsgesetz zu einigen. Herausgekommen sind insgesamt drei verkaufsoffene Sonn- und Feiertage. Jedoch dürfen diese nur in Kombination mit einem Fest, Markt, einer Messe oder einer ähnlichen Veranstaltung stattfinden.

Bayern

Im Freistaat ist es wohl am einfachsten geregelt: Es gibt keine eigene gesetzliche Regelung. Daher gilt in Bayern das Bundesladenschlussgesetz. Dieses genehmigt pro Jahr vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage. Auch in Bayern muss dafür ein Grund wie ein Fest, eine Messe oder ähnliches vorliegen.

Berlin

Abgesehen vielleicht von Hamburg, ist Berlin die Nummer 1 unter den Shopping-Städten. Da es gleichzeitig auch ein Bundesland ist, entschied 2006 das Landesparlament über die Ausnahmeregelungen von verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen. Insgesamt darf es davon 8 pro Jahr geben, wobei sich die Öffnungszeiten ausschließlich auf 13:00 bis 20:00 Uhr beschränken dürfen.

Brandenburg

Das Bundesland um Berlin herum verabschiedete ebenfalls 2006 ein eigenes Ladenöffnungsgesetz. Dort legte es fest, dass Geschäfte pro Jahr fünfmal sonntags öffnen dürfen, wenn ein besonderes Ereignis im Gemeindegebiet der jeweiligen Geschäfte stattfindet. Ein weiterer Sonntag kann hinzukommen, wenn ein regionales Ereignis wie ein Jubiläum oder Traditionsfest veranstaltet wird.

Bremen

Das bremische Ladenschlussgesetz sieht maximal vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage vor. Es orientiert sich damit am Bundesgesetz, weicht jedoch im Detail an einigen Stellen von diesem ab.

Hamburg

Nummer drei im Bunde der Städte, die gleichzeitig ein Bundesland darstellen, setzt ebenfalls vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage fest. Allerdings können bestimmte Verkaufsstellen in Ausflugsgebieten von Hamburg, die ein besonders hohes Touristenaufkommen haben, an weiteren 40 Sonn- und Feiertagen öffnen. Eine durchaus sinnvolle Regelungen, ist Hamburg doch der zweitgrößte Touristenmagnet Deutschlands.

Hessen

Auch Hessen gestaltet es nicht sonderlich spektakulär und lässt Ladeninhaber viermal im Jahr am Sonntag öffnen – unter der Voraussetzung, dass ein entsprechend öffentlicher Anlass gegeben ist. Dies kann ein Markt, ein Fest oder eine ähnliche Veranstaltung sein, die einen überdurchschnittlichen Besucherstrom anzieht.

Mecklenburg-Vorpommern

Abweichend von Bäckern und Souvenir-Läden dürfen in Mecklenburg-Vorpommern alle Arten des Einzelhandels an vier Sonntagen öffnen. Ausgenommen sind jedoch alle Feiertage. Somit müssen die verkaufsoffenen Sonntage reine Sonntage sein. Außerdem dürfen sich 96 Touristen-Orte sowie fünf Städte in Mecklenburg-Vorpommern auf die Bäderregelung berufen. Diese besagt, dass dort ansässige Geschäfte ab dem letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober ihre Türen zwischen 13 und 18 Uhr öffnen dürfen.

Niedersachsen

Das niedersächsische Ladenöffnungsgesetz ist gespickt mit Sonderregelungen. Grundlegend ist aber festgelegt, dass es pro Jahr vier verkaufsoffene Sonntage geben darf. Gemeindeweit sind sogar sechs Sonntage zugelassen, sofern die vier pro Ortsbereich nicht überschritten werden.

Nordrhein-Westfalen

Am buntesten treibt es Nordrhein-Westfalen. Hier darf in Gemeinden an insgesamt 16 Sonntagen im Jahr zum Verkauf geöffnet werden. Pro Geschäft beschränkt es sich jedoch auf maximal 8 Sonntags-Öffnungen. Auch hier ist ein Markt, Fest oder ähnliches Event als Anlass notwendig.

Rheinland-Pfalz

Das Bundesland mit den meisten Weinanbaugebieten Deutschlands orientiert sich bezüglich verkaufsoffener Sonn- und Feiertage größtenteils am Bundesgesetz. Somit sind diese in rheinland-pfälzischen Städten und Gemeinden viermal im Jahr gestattet. Doch anders als üblich sind hier keine Messen oder ähnliche Veranstaltungen als Anlass Vorgabe. Geht es um Wein und andere land- bzw. forstwirtschaftliche Güter, dürfen entsprechende Verkaufsstellen jeden Tag im Jahr öffnen.

Saarland

Abgesehen von den meisten Feiertagen dürfen im kleinsten Bundesland Deutschlands Geschäfte nach zweiwöchiger Voranmeldung viermal im Jahr sonntags ihre Türen für Kundschaft öffnen. Zwar sind sämtliche Sonn- und Feiertage im Dezember davon ausgeschlossen, jedoch gilt der 1. Advent als Ausnahme und kann somit als verkaufsoffener Sonntag genutzt werden.

Sachsen

Sachsen erlaubt es bestimmten Geschäften in staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten sowie kirchlichen Wallfahrtsorten und weiteren bestimmten Ausflugsorten jeden Sonn- und Feiertag geöffnet zu haben. Abgesehen davon gibt es in Sachsen insgesamt vier verkaufsoffene Sonntage in allen anderen Regionen; davon dürfen auch zwei aufeinanderfolgen.

Sachsen-Anhalt

So wie in einigen anderen Bundesländern auch, darf in bestimmten Kur- und Erholungsgebieten mit reichlich Touristenverkehr ebenfalls an 40 Sonn- und Feiertagen geöffnet werden. Voraussetzung: Der Verkauf ist ausschließlich auf Reisebedarf und Artikel, die den Charakter des jeweiligen Ortes kennzeichnen, beschränkt. Abgesehen von dieser Regelung gibt es im restlichen Sachsen-Anhalt vier verkaufsoffene Sonntage.

Schleswig-Holstein

Im nördlichsten Bundesland gilt ebenfalls die einfache Regelung: vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr, die jeweils fünf Stunden Öffnungszeit nicht überschreiten dürfen. Abgesehen davon hat Schleswig-Holstein zahlreiche Sonderregelungen, da es ein beliebtes Touristenziel ist. So gelten in der Zeit vom 17. Dezember bis 8. Januar und vom 15. März bis 31. Oktober spezielle Öffnungszeiten in Kur- und Erholungsorten.

Thüringen

Last but not least: In Thüringen dürfen Geschäfte an vier Tagen pro Kalenderjahr ihre Ladentüren an Sonntagen öffnen. Bedingung ist jeweils ein besonderer Anlass wie beispielsweise ein Fest.