Verkaufsoffene Sonntage in München

Aktuell sind keine Shopping-Events in München geplant.

Verkaufsoffene Sonntage in München

München rangiert in den Top 3 der beliebtesten und meistbesuchten Shoppingstädte in Deutschland. Mit von der Partie: Berlin und Hamburg. Gleichzeitig ist München als Hauptstadt sowie Mittelpunkt von Bayern auch das teuerste Pflaster, dass sich zum Einkaufen bietet. Wer das nötige Kleingeld mitbringt, findet dort eine mehr als befriedigende Auswahl an kleinen und großen Geschäften, Kaufhäusern und Einkaufszentren, Märkten und Outlets. Aber auch weniger Luxus ist in München möglich: H&M, C&A, Esprit, s.Oliver und Co. haben einen oder teilweise sogar mehrere Plätze in Bayerns Hauptstadt eingenommen.

 

Zusätzlich shoppt es sich in München weitaus entspannter als beispielsweise in Berlin. Denn trotz des Großstadtcharakters, den selbstredend auch München mitbringt, verteilen sich die Shoppinggelegenheiten besser. Am Wochenende ist dennoch stets mit überfüllten Einkaufspassagen und -zentren zu rechnen – vor allem an verkaufsoffenen Sonntagen.

 

Wann diese in München stattfinden und welche Voraussetzungen Geschäfte an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen erfüllen müssen, haben wir herausgefunden. Geholfen hat uns dabei das Bundesgesetz über den Ladenschluss. Der Grund: Bayern ist das einzige Bundesland, welches bis heute kein eigenes Ladenöffnungsgesetz verabschiedet hat. Daher gilt in München das Bundesrecht.

Sonntagsöffnungen in München

Genau das besagt natürlich auch, dass Apotheken, Tankstellen sowie bestimmte Verkaufsstellen auf Bahnhöfen sowie Flughäfen immer aufhaben dürfen. Ausgenommen ist lediglich der Heilige Abend, an diesem ist spätestens um 17 Uhr bei beiden letztgenannten Feierabend. Soweit nichts Besonderes im Staate Bayern.

 

Besonders wird es erst, wenn es um die tatsächlichen Öffnungen an Ruhetagen geht. Insgesamt darf sich München vier Sonn- oder Feiertage rauspicken, an denen Geschäfte ihre Pforten öffnen dürfen. Als Anlass muss aber ein Markt, eine Messe oder eine ähnliche, der Öffentlichkeit zugängliche Veranstaltung stattfinden. Entsprechend finden Sonn- und Feiertagsöffnungen nicht gleichzeitig in ganz München statt, sondern orientieren sich am Einzugsgebiet dieser Events.

 

Vier Tage sind nicht viel für eine riesige Stadt wie München, die so viele Möglichkeiten zum Shoppen bietet. Wir empfehlen verkaufsoffene Sonntage mit einem Samstag und somit mit einem ganzen Wochenende zu verbinden. Sonnabends dürfen alle Geschäfte in Bayern bis 20 Uhr geöffnet haben. An einem Wochenende hat man wenigstens die Chance die Kaufingertor Passage, das Hofstatt, den Marienplatz oder andere spannende Ecken auf einmal zu beshoppen. Denn an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen dürfen betroffene Verkaufsstellen nur fünf Stunden geöffnet haben. Wir empfehlen vor allem den Besuch der Altstadt Münchens. Diese ist nicht nur schön anzusehen, sondern lädt auf vielfältige Weise zum Geldausgeben ein.

Touristen-Points profitieren von Sonderregelungen

Ortsteile und Bereiche, die in München als Ausflugsorte gelten, also besonders viel von Touristen frequentiert werden, dürfen von einer Sonderreglung im Bundesrecht profitieren. Demnach dürfen dortige Verkaufsstellen Badegegenstände, Devotionalien, frische Früchte, Milcherzeugnisse, alkoholfreie Getränke, Süßwaren, Tabakwaren, Zeitungen, Blumen sowie Waren, die für München kennzeichnend sind verkaufen. Zusammengefasst spiegelt das ein typisches Angebot von Kiosken wider.

 

Solche Verkaufsstellen haben sogar an 40 Sonn- und Feiertagen die Erlaubnis sowohl für Einwohner als auch für Touristen zu öffnen. Für eine ausgiebige Shoppingtour reicht das natürlich nicht. Im Mittelpunkt steht an diesen Tagen auch nicht das Einkaufen, sondern die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten – und davon hat München mehr als genug im Angebot.