Verkaufsoffene Sonntage in Köln

Aktuell sind keine Shopping-Events in Köln geplant.

Verkaufsoffene Sonntage in Köln

Köln ist in Deutschland hinter Berlin, Hamburg und München nicht nur als viertgrößte Stadt bekannt, sondern zugleich als Heimat für zahlreiche besondere Sehenswürdigkeiten, Film- und Fernsehstudios sowie den alljährlichen Karneval. Aber nicht nur der Kölner Dom oder die zahlreichen Kulturstätten sind einen Besuch wert, sondern auch aufregende Shoppingmöglichkeiten, die in der ganzen Stadt verteilt liegen.

 

Man bräuchte schon mehrere Tage, um jedes Geschäft, jedes Einkaufszentrum, jedes Outlet in Köln von innen gesehen zu haben. Aber wer hat schon die Zeit dafür. Ein Anfang wäre aber wohl eine Shoppingtour an einem Sonn- oder Feiertag; schließlich hat man kaum an anderen Tag so viel Zeit wie an Ruhetagen. Natürlich dürfen Geschäfte an diesen Tagen eigentlich nicht öffnen, aber es gibt wohl Ausnahmen.

 

Welche das sind, wie viele verkaufsoffene Sonn- und Feiertage die Millionenmetropole zu bieten hat und an welche Bedingungen diese geknüpft sind, haben wir herausgefunden. Geholfen hat uns dabei das Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten von Nordrhein-Westfalen. Und weil keiner gerne juristische Texte liest, haben wir die wichtigsten Infos auf den Punkt gebracht.

Sonntagsöffnungen in Köln

Wie andere beliebte Shoppingstädte in Nordrhein-Westfalen, beispielsweise Düsseldorf oder Duisburg, kann auch Köln auf ein umfangreiches Arsenal an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen pro Jahr zurückgreifen. Insgesamt 16 Stück dürfen je Gemeinde verteilt werden. Allerdings muss die Aufteilung nicht gerecht pro Ortsteil erfolgen. Somit ist es erlaubt, das acht verkaufsoffene Ruhetage auf einen Stadtteil fallen, während die anderen acht auf alle anderen Ortsteile der Gemeinde verteilt werden müssen. Mehr als acht dürfen es zudem pro Ortsteil auch nicht sein.

 

Als Voraussetzung muss ein öffentlicher Markt, eine Messe oder eine ähnliche Veranstaltung stattfinden. Daher finden die Sonn- und Feiertagsöffnungen in Köln auch nicht alle auf einmal statt, sondern orientieren sich an Festivitäten, die im öffentlichen Interesse stehen. Verkaufsstellen, die sich im unmittelbaren Einzug dieser befinden, dürfen an diesen Tagen dann ihre Türen für Kunden auch an einem Sonn- oder Feiertag öffnen; aber nur für fünf Stunden und frühstens ab 13 Uhr.

 

Betrifft ein verkaufsoffener Sonntag beispielsweise die Innenstadt von Köln, sind die paar Stunden recht wenig Zeit, um die Schildergasse, die Neumarkt Galerie und ansässige Kaufhäuser auf einmal zu frequentieren. Am besten man setzt vorab Prioritäten und schaut, was man braucht. Oftmals locken Geschäfte an verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen mit kleinen Rabatten.

 

Geöffnet werden darf übrigens nicht an stillen Feiertagen im Sinne des Feiertagsgesetzes von NRW, an Oster- und Pfingstsonntag sowie an beiden Weihnachtstagen, am 1. Mai, am 3. Oktober und am 24. Dezember, sollte dieser mal auf den siebten Tag der Woche fallen. Wir können aber beruhigen: es bleiben noch zahlreiche Sonn- und Feiertage übrig, an denen an verschiedenen Orten in Köln geshoppt werden kann. Wann genau, halten wir hier immer aktuell fest.

Ausnahmeregelungen für die Millionenstadt

Als wären 16 verkaufsoffene Sonn- und Feiertage pro Gemeinde noch nicht genug, erlaubt es das Ladenöffnungsgesetz von Nordrhein-Westfalen bestimmten Verkaufsstellen, an weiteren 40 Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Allerdings darf sich das Angebot derlei Geschäfte lediglich aus Tabakwaren, Zeitungen, Blumen, frischen Früchten und Andenken für Touristen zusammensetzen. Für eine ausgiebige Shoppingtour reicht das natürlich nicht. Diese Verkaufsstellen befinden sich aber auch an Kur-, Erholungs- oder Ausflugsorten in der Region Köln, die normalerweise überwiegend von Touristen besucht werden.

 

Wer sich also an einem Sonn- oder Feiertag dem Geldausgeben widmen, dabei aber schöne Dinge kaufen möchte, orientiert sich besser an den sechzehn Sonn- und Feiertagsöffnungen, die Köln im Jahr zu Verfügung hat.