Verkaufsoffene Sonntage in Frankfurt am Main

Aktuell sind keine Shopping-Events in Frankfurt am Main geplant.

Verkaufsoffene Sonntage in Frankfurt am Main

Insgeheim wird sie “Mainhatten” genannt und bildet das Finanzzentrum Deutschlands. Doch die Skyline voller Hochhäuser und Wolkenkratzer erinnert nicht nur an den berühmten Stadtteil New York Citys, sondern ist auch in Deutschland einmalig anzuschauen. Die Rede ist von Frankfurt am Main; der größten Stadt Hessens. Sie ist bestückt mit zahlreichen Sitzen von großen Banken sowie der Europäischen Zentralbank, beherbergt nach New York City weltweit die meisten Konsulate und ist auch in vielen anderen Bereichen der Mittelpunkt Deutschlands bzw. Europas.

 

Aber Frankfurt am Main kann tatsächlich noch mehr: Es bietet ein umfangreiches Angebot für jeden Shoppingbegeisterten an. Alles, was Rang und Namen in der Einkaufswelt hat, zahlreiche inhabergeführte Geschäfte, kleine und große Einkaufszentren sowie Outlets lassen sich in der riesigen Stadt am Fluss aufsuchen. Und auch für ein ganzes Sightseeing-Wochenende hat Frankfurt am Main alles Mögliche zu bieten.

 

Am besten man verbindet einen Ausflug – ob als Einwohner oder Tourist – in die fünftgrößte Stadt Deutschlands mit einem verkaufsoffenen Sonntag, um das Potenzial Frankfurts voll ausschöpfen zu können. Wie viele Gelegenheiten Hessen jedes Jahr dafür bereithält, haben wir herausgefunden.

Sonntagsöffnungen in Frankfurt am Main

Die erste gute Nachricht: In Frankfurt am Main gilt freitags bis einschließlich samstags täglich eine Öffnungszeit von 24 Stunden. Natürlich nutzen das nicht alle Geschäfte, am wenigsten jene, welche die schönen Dinge verkaufen. Aber es zeigt, wie liberal die Stadt bzw. das Bundesland Hessen mit Öffnungszeiten umgeht. Das spiegelt sich auch in den Regelungen bezüglich der verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage wider.

 

Insgesamt gibt Frankfurt am Main vier Ruhetagesöffnungen pro Jahr frei, wobei sich die Öffnungszeiten an diesen Tagen durchaus freizügiger gestalten als in anderen Städten und Bundesländern. Demnach dürfen betroffene Geschäfte für bis zu sechs zusammenhängende Stunden öffnen und das in einem Zeitraum ab Ende des Hauptgottesdienstes bis 20 Uhr. Genug Zeit, um eine ausgeprägte Shoppingtour zu planen; zumal ein verkaufsoffener Sonn- oder Feiertag selten gleichzeitig in der ganzen Stadt stattfindet. Viel mehr sind meist Stadtteile oder Bereiche um Feste, Märkte und derlei Events herum betroffen.

 

Diese dienen gleichzeitig auch als Anlass, um einen verkaufsoffenen Sonn- oder Feiertag veranstalten zu dürfen. Das gibt das Hessische Ladenöffnungsgesetz vor. Ebenso muss die Veranstaltung einen gewissen Besucherstrom anlocken, damit sich beispielsweise eine Sonntagsöffnung lohnt.

 

Natürlich erlaubt das Bundesland in der Mitte Deutschlands die Öffnung nicht an jedem Sonn- und Feiertag. Ausgenommen sind unter anderem die Adventssonntage und beide Weihnachtsfeiertag, der Karfreitag, die Osterfeiertage und der Volkstrauertag. Allerdings behält das entsprechende Gesetz auch ein Ass im Ärmel: Die zuständige Behörde in Frankfurt am Main kann weitere Ausnahmen genehmigen, sofern es Anlass dafür gibt. Meist handelt es sich dabei um ein Jubiläum oder andere Festivitäten, die nicht regelmäßiger Natur entsprechen.

Sonderregelungen für Mainhattan

Wie in vielen Städten und Bundesländern unterliegen auch in Frankfurt am Main Kur-, Erholungs-, Ausflugs- und Wallfahrtsorte gesonderten Bestimmungen. Diesen zufolge dürfen Verkaufsstellen an solchen Orten an bis zu 40 Sonn- und Feiertagen öffnen. Allerdings darf sich das Sortiment der Geschäfte nur auf Reisebedarf, Devotionalien, Sportartikel, Souvenirs und sonstigen touristischen Bedarfs beschränken.

 

Im Vordergrund steht an diesen speziellen Örtlichkeiten kein Shoppingerlebnis, sondern viel mehr die Verpflegung für Besucher der Sehenswürdigkeiten Frankfurts wie Römerberg, der Kaiserdom oder das Museumsufer.